In dieser Registerkarte legen Sie die Einstellungen für einige der leistungsstärksten Funktionen von HyperSnap fest. Sie können hiermit sehr schnell eine Sammlung von Aufnahmen zusammenstellen, diese automatisch benennen und speichern, sowie Intervalle für automatische Aufnahmen festlegen.

Beispiel: Erstellen Sie viele Aufnahmen hintereinander (z.B. während eines Computerspiels oder zur Dokumentation eines Programmablaufes).

Sie können die Dateien später bequem umbenennen, sollten Sie andere Dateinamen verwenden wollen. Diese automatische Aufnahme und Speicherung spart Ihnen enorm viel Zeit und eignet sich hervorragend zur Dokumentation verschiedener Schritte", die ein Programm durchläuft, um eine bestimmte Aufgabe zu erledigen.

Automatisch jede Aufnahme als Datei speichern

Wenn Sie diese Option aktivieren, speichert das Programm jede neue Aufnahme automatisch als Datei. Auf diese Weise können Sie bequem Aufnahmen eines laufenden Spiels erstellen oder den Status einer Programmoperation dokumentieren, die eine gewisse Zeit lang läuft, ohne sich Gedanken über die Namensvergabe oder Speicherung der einzelnen Dateien machen zu müssen.

            Speichern (Übertragen) auf FTP-Server

Wenn Sie diese Option auswählen, versucht HyperSnap automatisch die aufgenommenen Bilder an einen FTP-Server zu senden, anstatt sie auf einer lokalen Festplatte zu speichern. Um die FTP-Einstellungen festzulegen, klicken Sie auf die Schaltfläche Ändern”.

Nach dem Namen für jede Aufnahme fragen

Aktivieren Sie diese Option, damit das Programm Sie nach jeder Aufnahme auffordert, einen Dateinamen einzugeben. Nach der Eingabe können Sie dann weitere Aufnahmen vornehmen und wieder jeweils einen Namen festlegen.

Automatisch speichern mit folgenden Optionen:

            Dateiname

Hier wird der Namensstamm" für die automatische Speicherung angezeigt. Das Programm wird automatisch den numerischen Teil des Namens für jede neue Aufnahme erhöhen und belässt den Namensstamm unverändert. Dies wird hauptsächlich dann verwendet, wenn Sie die Funktion Nach dem Namen für jede Aufnahme fragen” deaktiviert haben.

Um den Namensstamm, das Dateiformat, das Zielverzeichnis, die FTP-Einstellung, Benutzername und Passwort anzupassen, klicken Sie auf die Schaltfläche Ändern” neben diesem Feld.

            Ändern

Öffnet das Dialogfenster Speichern unter…” von HyperSnap (beim Speichern als lokale Datei) oder das Dialogfensters Übertragen an FTP-Server”. In diesen Dialogfenstern legen Sie die Optionen wie Dateiname, Pfad, Grafikformat und andere Parameter zur Speicherung der aufgenommenen Bilder fest.

 Dateiname inkrementieren um

Aktivieren Sie diese Option, wenn Sie eine numerischen Reihenfolge im Dateinamen haben und angeben möchten, um um wieviel sich der Zähler erhöht. Standardmäßig wird um 1 erhöht, wie z.B. in Aufnahme001, Aufnahme002 etc.

Wenn Sie die Werte ändern wollen, tragen Sie die Zahl hier ein. Damit können Sie viele Aufnahmen zu einem Vorgang mit identischen Namen speichern (z.B. bei Spielen oder Abläufen mit vielen Veränderungen).

Nur der letzte Teil einer Nummerngruppe wird hochgezählt. Wenn Sie eine Datei wie Bild0715-015.jpg haben, wird die nächste Aufnahme unter Bild0715-016.jpg gespeichert.

                        Starten bei __  Stoppnummer __

 

Wenn Sie die Option „Dateiname inkrementieren“ verwenden, tragen Sie bei „Starten bei“ und „Stoppnummer“ einen Wert ein. Damit wird gesteuert, wieviele Ziffern im letzten numerischen Segment benutzt werden.

Beispiel: Wenn die Stoppnummer auf 99 gesetzt ist, würde die Datei Bild9000-15.jpg heißen (nur zwei Ziffern). Beim Wert 1000 hieße der Dateiname Bild9000-0018.jpg vier Ziffern).

Fortgeschrittene Anwender, die mit der C/C++ Integer-Formatspezifikation printf() vertraut sind, können diese ebenfalls benutzen und den Dateinamen auf eine Vorgabe von z.B. Snap%04d.gif setzen. Diese Spezifikation wird dann bevorzugt behandelt und auch dann verwendet, wenn es sich nicht um die letzte Gruppe von Ziffern in dem Namen handelt.

Endlosschleife von 1 bis zur Stoppnummer"

Wenn Sie diese Option aktivieren, verwendet das Programm in einer Schleife immer dieselben Werte zwischen 1 und der Stoppnummer zur Speicherung neuer Aufnahmen. Auf diese Weise wird Ihre Festplatte nicht mit aufgenommenen Bildern überschwemmt. Beachten Sie bitte, dass bereits gespeicherte Dateien überschrieben werden, wenn das Programm die Zahlen erneut verwendet.

Wiederhole Aufnahme alle x Sek.

Geben Sie hier einen Wert in Sekunden ein, wodurch HyperSnap eine bestimmte Aufnahme alle x Sekunden wiederholt.

Beispiel: Wenn Sie z.B. alle 20 Sekunden ein bestimmtes Fenster aufnehmen möchten, gehen Sie wie folgt vor:

1.    Setzen Sie den Wert auf 20 und klicken Sie auf OK

2.    Drücken Sie die Tastenkombination für eine Fensteraufnahme

3.    Wählen Sie das betreffende Fenster aus

Das Programm führt nun alle 20 Sekunden eine Aufnahme von dem ausgewählten Fenster durch. Sie können in dieses Feld auch Dezimalwerte wie 0,5 eingeben, wenn Sie die Zeitvorgabe sehr genau festlegen müssen.

Zusammen mit der automatischen Inkrementierung von Dateinamen erleichtert diese Funktion das Aufnehmen komplexer Programmabläufe.

Um die automatische Aufnahme zu stoppen, drücken Sie das Standard-Tastenkürzel Umschalt + F11 für den Aufnahmestopp. Wenn Sie die Tastaturkürzel geändert haben, müssen Sie natürlich die von Ihnen festgelegte Tastenkombination drücken.

Beispiel: Erfassen Sie einen festgelegten Teil des Bildschirms alle 30 Sekunden und speichern Sie die Aufnahme als Datei oder laden Sie diese auf einen Server hoch (FTP).

            Bei Fehler fortfahren

Wenn Sie diese Option aktivieren, fährt HyperSnap mit der automatischen Speicherung auch dann fort, wenn kleinere Fehler beim Aufnehmen oder Speichern des Bildes auftreten.

Obige Namensoptionen für neue Aufnahmen verwenden, selbst wenn keine automatische Speicherung stattfindet.

Wenn Sie diese Option zusammen mit der Einstellung "Dateinamen inkrementieren" auswählen, verwendet HyperSnap die automatischen Dateinamen für die Anzeige der Aufnahmen im Arbeitsbereich des Programms auch dann, wenn die Aufnahmen nicht automatisch als Dateien gespeichert werden.